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Wusstet ihr…

Wusstet ihr…
  • Dass Pavarotti keine Noten lesen konnte?

Unvorstellbar, wenn man es bedenkt, dass er einer der größten Tenore aller Zeit war und bleibt.
„Ja, es ist wahr! Ich lese keine Noten“, sagte Pavarotti selbst, im Jahr 1996 in dem Gespräch für die Montagsausgabe des „Corriere della Sera“.
„Ich bin kein Musiker, der sich mit den technischen Einzelheiten auseinandersetzt. Die Noten sind eine Sache und das Singen eine andere.“, so Pavarotti
Der italienischer Theaterschauspieler Gassman bemerkte es bei einer Probe und sagte: „Ich war geschockt. Ich bemerkte es bei den Proben. Er sang nach seinem Gehör, aber er traf jeden Ton“.
Und seine musikalische Begleiterin Leone Magiera erwähnte, dass er mit einem Stift Zeichen an die Noten machte, wo die Stimme angehoben oder gesenkt werden musste.

  • Dass Oscar Wilde, der Schöpfer des „Bildnis des Dorian Gray“, wegen homosexueller Unzucht zu zwei Jahren Zuchthaus mit harter Zwangsarbeit verurteilt wurde?

Vorgesehene Rehabilitationsmaßnahmen“ waren: Arbeit in einer Tretmühle, Sprech – und Blickverbot unter den Gefangenen (Hofrundgang mit blickdichter Kapuze), winzige Zellenfenster mit Milchglasscheibe und geringste Verstöße gegen diese Regeln wurden mit Dunkelhaft im Keller bestraft. Diese zwei Jahre ruinierten die Gesundheit des einstigen Dandys und ein Jahr nach seiner Freilassung starb er in Paris.

  • Dass Sir Philip Anthony Hopkins nicht nur ein großartiger Schauspieler 🎭 ist, sondern auch Komponist 🎼 & Maler 👨‍🎨?

Wer kennt ihn nicht, ich glaube doch jeder. Eine Filmikone, die versteckte Talente hat. Hier könnt ihr seinen Walzer hören. Die Uraufführung fand in Wien statt und Hopkins hat hier zum ersten Mal gehört, was er eigentlich geschrieben hat. „And the walz goes on“ präsentiert von André Rieu und seinem weltweitberühmten Orchester.

André Rieu – And The Waltz Goes On – YouTube

Quelle: Andre Rieu

  • Dass der Impressionist Auguste Renoir im Alter von 50 Jahren von rheumatischer Arthritis heimgesucht wurde?

Die schweren Schübe der Krankheit zwangen ihn, letztendlich in einen Rollstuhl, jedoch das Malen aufzugeben war nie eine Option für ihn. Er begann mit dem Jonglieren von Bällen um seine Fingergelenke beweglich zu halten. Als keine Übung mehr half ließ er sich den Pinsel an der Hand festbinden, um weiterhin großformatige Bilder, wie „Die Badenden“, malen zu können. Trotz großer Schmerzen ging ihm seine Arbeit über Alles und er malte sogar noch am letzten Tag seines Lebens.

  • Dass Beethoven die berühmte 9. Sinfonie schrieb, als er schon taub wurde?

Beethoven schrieb viele Werke und 9 davon waren Sinfonien. Zwei davon wurden weltberühmt- die „5. Sinfonie“ und seine letzte, die „9.Sinfonie“. Die Musikwissenschaftler behaupten, dass die Komposition bereits seit 30 Jahren existierte und er immer wieder daran gearbeitet hat. Im Finalsatz der Sinfonie werden zusätzlich zum Orchester auch Gesangssolisten und ein gemischter Chor eingesetzt. Als Text wählte Beethoven das Gedicht „An die Freude“ von Friedrich Schiller und die Sinfonie hat eine Dauer von ca.70 Minuten. Am 7. Mai 1824 war endlich die Aufführung in Wien, wo Beethoven leider schon taub war und er konnte sie selbst nicht mehr hören. 1972 wurde das Hauptthema des letzten Satzes vom Europarat zur Hymne unseres Kontinents erklärt, und 1985 von der Europäischen Gemeinschaft als offizielle Europahymne angenommen.

  • Dass Smiley 😊 eine Geschichte hat?

Das gelbe Smiley war das Design eines Auftrags für die State Mutual Life Assurance Company mit der Zielsetzung, ein Bild zu entwerfen, das die Arbeitsmoral der Mitarbeiter verbessern würde. Entstanden ist es im Jahr 1963 und anscheinend verbrachte der Grafikdesigner Harvey Ross Ball nur 10 Minuten damit es zu kreieren. Zuerst wurde es auf Knöpfe und Plakate geduckt, mit der Hoffnung, die Mitarbeiter damit aufzumuntern. Ob das eine Wirkung auf die Arbeit und die Stimmung hatte, ist nicht bekannt, aber eins ist klar-jeder kennt das SMILEY und es ist überall zu sehen.

 

  • Dass Van Gogh sein berühmtes Bild „Sternennacht“ nicht in Freiheit malte?

In einer psychiatrischen Klinik ist die Antwort. Dieses bedeutende Bild ist von dem Meister in einer tragischen Lebenssituation entstanden, als er stark unter seiner seelischen Verfassung litt. Er war in der Nervenheilanstand Saint-Paul-de-Mausole, Frankreich, und er durfte in dieser Zeit nicht ohne Begleitung das Gebäude verlassen. Van Gogh selbst war mit dem Bild nicht zufrieden und das wird nur einmal von ihm direkt erwähnt, als er es seinem Bruder Theo in einem seiner vielen Briefe schrieb. Vermutlich hat er es in der Zeit vom 25. Juni bis 2. Juli 1889 gemalt. Das Kunstwerk verschickte Vincent zusammen mit anderen Arbeiten an Theo am 2.Juli. Das Bild ist seit 1941 in Besitz des Museum of Modern Art in New York City und wird dort unter dem Titel „The Starry Night“ gezeigt.

 

  • Dass das teuerste Buch der Welt von einem Maler stammt?

Es ist der Codex Leicester von Leonardo da Vinci. Die Arbeiten darin zählen zu den bekanntesten seiner wissenschaftlichen Werke und umfasst 72 Seiten. Verkauft wurde es 1994 um 29 Millionen Euro an einen der reichsten Männer der Welt – Bill Gates.

 

  • Dass Kunst eine olympische Disziplin war?

Baron Pierre de Coubertin war der Meinung, dass ein Olympionike sowohl Athlet als auch Künstler sein kann. So konnte man Arbeiten, welche Bezug zum Sport haben, in den Kategorien Architektur, Malerei, Bildhauerei, Literatur und Musik einreichen. Jurymitglieder waren auch so bekannte Persönlichkeiten wie Selma Lagerlöf oder Igor Strawinski. Möglich war die Teilnahme von 1912 bis 1948, und für Künstler war, anders als für damalige Sportler, kein Amateurstatus vorgeschrieben.

Foto: © Pixabay

  • Dass fast alle 27 Monde des Planeten Uranus nach Personen aus Stücken William Shakespeares benannt sind?

Das wären sie: Titania, Oberon, Miranda, Cordelia, Ophelia, Bianca, Cressida, Desdemona, Juliet, Portia, Rosalind, Puck, Caliban, Sycorax, Prospero, Setebos, Stephano, Trinculo, Francisco, Margaret, Ferdinand, Perdita, Mab, Cupid.

Die drei Fehlenden finden ihre Namensträger in dem Gedicht „The Rape oft the Lock“ von Alexander Pope: Ariel, Umbriel und Belinda.

Liebe Freunde der Kultur, manchmal sind auch Hintergründe zu den Bereichen unserer Leidenschaften von Interesse. In diesem Sinne, wünschen wir Euch viel Freude daran,

Jacky und Jack!

Beitragsbild: Starry Night, Museum of Modern Art, NY, Wikimedia

Über den Autor

Kultur Jack

Vor längerer Zeit in Wien geboren, und bis heute mit der Ortswahl glücklich! Da man von kultureller Leidenschaft allein schwer leben kann, bin ich, im kaufmännischen Bereich, selbständig tätig. Meiner Meinung nach, sollte man geistige Genüsse, nach deren Entdeckung, teilen und weitergeben, damit so viele Menschen wie möglich davon berührt werden. Es liegt ja auch im Sinne des Künstlers, sonst würde er ja kein Buch drucken lassen, oder Bilder zur Schau stellen. Mehr über mich !

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